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Forschen – erkennen – handeln:
Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt

24. bis 25. Oktober 2009 (Sa.-So.)
Urania, Berlin
 
Am 1. Oktober 1959 wurde, auf dem Deutschen Physikertag in Berlin, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler von einer Gruppe prominenter Physiker gegründet, unter ihnen Carl Friedrich von Weizsäcker und die Nobelpreisträger Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max von Laue. Zwei Jahre zuvor waren diese Wissenschaftler mit der „Göttinger Erklärung“ hervorgetreten, die Ausdruck eines neuen Verantwortungsbewusstseins der Wissenschaft angesichts des Vernichtungspotentials von Atomwaffen im Kalten Krieg war.

Aus Anlass der 50. Wiederkehr der VDW-Gründung laden VDW und DPG zu einer gemeinsamen Tagung am 24. und 25. Oktober 2009 nach Berlin, die aus heutiger Sicht das Gründungsanliegen der VDW aufgreift und nach der Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt fragt. Im Fokus stehen neben dem Problem der Nuklearwaffen, das die 18 Atomphysiker 1959 antrieb, Fragen nach Energieversorgung und Klima- und Umweltschutz, nach der historischen Dimension wissenschaftlicher Verantwortung, nach der Verantwortung der Wissenschaft für Bildung und Ausbildung und nach dem Wechselspiel von Technologieentwicklung und Globalisierung. Forschung und Technologie sind niemals neutral, die Verantwortung für ihre Folgen ist – heute nicht anders als 1959 – eine Herausforderung für die Wissenschaften wie für die gesamte Gesellschaft.
 
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